Siem Reap – Bangkok – Hua Hin

auch die nächsten Tage fasse ich wieder zusammen: wir hängen einen Tag in Siem Reap rum, wobei ich eine Menge mehr von der Stadt sehe, als bei meinem ersten Besuch, aber nicht besonderes passiert. Wir sitzen mehrere Stunden an der Ecke zur Pub Street in einem Cafe und beobachten den gemeinen Backpacker und sein Balzverhalten, was überaus amüsant ist. Am Abend fahren wir dann mit einem Tuktuk die ca. 8km zum Flughafen. Unglaublich ist die Anzahl an risesigen Luxushotels, die die Strasse vom Flughafen zur Stadt säumen, die meisten komplett mit chinesischen Reisegruppen belegt. Chinas neu entstandene Mittelschicht entdeckt das Reisen und tut das, der Ideologie entsprechend, im Kollektiv.

Der Weg nach Bangkok wird dann etwas anstrengend, denn der ohnehin späte Flug verschiebt sich um eine knappe Stunde und in Bangkok stehen wir dann nochmal eine Stunde zusammen mit geschätzt mindestens 4 chinesischen Flugzeugladungen in der Schlange zur Immigration. Dazu kommt dann noch eine längere Taxifahrt, denn der Busbahnhof für alle Fahrten nach Süden liegt ziemlich weit im Westen und wir haben ein Hotel in der Nähe gebucht. Glücklicherweise ist es mittlerweile 0:30h, d.h. wenig Verkehr und der Taxifahrer heizt wie verrückt durch die Stadt. Gegen 2:00h liege ich dann endlich im Bett des ziemlich runtergekommenen Hotels.

Dafür sind wir aber am nächsten Morgen schnell am Busbahnhof und sitzen 20 Minuten später in einem Minivan nach Hua Hin. Hua Hin ist eine 50.000-Einwohner-Stadt am Golf von Bangkok und ein in erster Linie bei den Thais beliebter Badeort. Außerdem gibt es hier größere Expat-Gemeinden aller möglichen europäischen Länder. Also ein Rentnerparadies. Ich habe trotzdem Hua Hin gewählt weil ich vor der Heimreise nochmal Meer und Sonne wollte und das hier um die Ecke von Bangkok liegt und eine schrittweise Rückkehr in die Zivilisation ermöglicht. Wäre ich direkt vom Strand von Kep nach hause gereist, würde ich mich in Berlin wahrscheinlich vor den ersten Bus werfen. Für Babsi, die morgen zu ihrer Insel nach Laos aufbricht, bedeutet es den umgekehrten Weg, noch ein letztes Mal warm duschen und ein Zimmer mit Klimaanlage geniessen. Ich bleibe noch einen Tag länger hier, um mich mit günstigem Seafood vollzustopfen.

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